STAATLICHE REALSCHULE RAIN

LEBEN UND LERNEN

Trotz großem Erfolg auf dem Boden geblieben

Realschule Rain verabschiedet leistungsfähigen Jahrgang – alle 128 Schüler bestehen die Abschlussprüfung. Zweimal wird die Traumnote 1,00 erreicht

„Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel.“ – mit diesem berühmten Zitat von Johann Wolfgang von Goethe begann Realschuldirektor Gerhard Härpfer seine Worte zur Verabschiedung des diesjährigen Abschlussjahrgangs der Staatlichen Realschule Rain vergangenen Freitag. Vor den Eltern, Schülern und Lehrern gab der Schulleiter in der Corona-bedingt weitläufig bestuhlten Dreifachturnhalle besonders zu bedenken, dass bei Goethes Worten das eine nicht ohne das andere auskomme: Man brauche die Flügel, um einmal über den Dingen zu stehen, dürfe aber nicht die Wurzeln vernachlässigen, sonst hebe man ab. Diese Gefahr könnte tatsächlich bestehen, wirft man einen Blick auf das herausragende Ergebnis der Jugendlichen: nicht nur dass alle 128 von ihnen die Prüfungen bestanden und somit den Realschulabschluss erhalten haben, sondern auch dass bei exakt 25 Prozent der Absolventen eine Eins vor dem Komma der Abschlussnote steht, ja zwei Prüflinge sogar die Traumnote von 1,00 erreicht haben.

Bürgermeister Alois Schiegg und Schulleiter Gerhard Härpfer gratulieren Luis Unger und Veronika Heckel zur Traumnote 1,00

 

Dass er dennoch keine Angst habe, der Erfolg würde seinen Schülern zu Kopfe steigen, begründete Härpfer mit der Gewissheit, nicht nur die Eltern, auch die Rainer Realschule habe die eingangs erwähnte Forderung des deutschen Dichters bestens erfüllt.

Natürlich schlossen sich den Worten des Direktors viele Ehrengäste an, so Landrat Stefan Rößle, Bürgermeister Karl Rehm, die Vorsitzende des Freundeskreises der Realschule, Claudia Marb, der Elternbeiratsvorsitzende Jochen Andreae, Dekan Werner Dippel und natürlich auch die beiden Schülersprecher Katja Baur und Jakob Schneider, die das herausragende Miteinander von Schulleitung, Lehrkräften und Schülerschaft betonten. Sie alle sendeten ihre Glückwünsche per Videobotschaft zu den insgesamt fünf Feierstunden, die wegen der Bestimmungen des Infektionsschutzgesetzes im Stundentakt sowie im Klassenverbund stattfanden. So konnte den Richtlinien Rechnung getragen und den Eltern der Absolventen dennoch ermöglicht werden, am Festakt des eigenen Kindes teilzunehmen, was der Schulleitung und dem Organisationsteam ein Herzensanliegen war.

Eine Ausnahme indes durfte Ehrengast Alois Schiegg, Bürgermeister von Marxheim, machen: Er war persönlich anwesend, da beide Jahrgangsbesten, Veronika Heckel und Luis Unger mit der bereits erwähnten Bestleistung von 1,00, aus seiner Gemeinde stammen. Aus diesem Grund ließ Schiegg es sich nicht nehmen, die beiden persönlich zu ehren.

Der Hoffnung, dass der an die Pandemie angepasste Modus der Feierlichkeiten dem Erfolg des Jahrganges dennoch Rechnung tragen konnte, gab Realschulkonrektor Christian Sattich Ausdruck. Schüler und Eltern bestätigten seine Worte mit kräftigem Applaus: die Abstands- und Hygieneregeln konnten der Würde der Verabschiedung nichts anhaben.

 

Bericht: Stephan Geist

Bildquelle: nitsche fotografie

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