Rückblick auf eine bereichernde Fahrt
Im April fanden für unsere 9. Klassen die Tage der Orientierung statt – drei intensive, erlebnisreiche und nachdenkliche Tage außerhalb des Schulalltags. Von Montag bis Mittwoch nahmen zwei Klassen mit insgesamt 42 Schülerinnen und Schülern teil, von Mittwoch bis Freitag weitere zwei Klassen mit insgesamt 50 Schülerinnen und Schülern.

Auftakt in Augsburg
Den Start bildete eine beeindruckende Führung durch die Synagoge Augsburg. Die Jugendlichen erhielten dabei Einblicke in Geschichte, Kultur und religiöses Leben des Judentums. Im Anschluss blieb Zeit, die Augsburger Innenstadt auf eigene Faust zu erkunden.

Ankunft in Weißenhorn
Am Nachmittag ging es weiter nach Weißenhorn ins Haus der Begegnung St. Claret. Nach Begrüßung, Zimmerverteilung und ersten Informationen begann die inhaltliche Arbeit mit einer ersten Einheit – jeweils geleitet von kompetenten Referentinnen und Referenten.
Themen, die bewegen
Die Klassen wählten ihre Schwerpunkte selbst und setzten sich unter anderem mit folgenden Themen auseinander:
- Klassengemeinschaft
- Schulische Fragestellungen
- Zukunft und Lebensplanung
- Abhängigkeit und Drogen
- Liebe – Freundschaft – Partnerschaft
- Ängste und Bewältigungsstrategien
Mit viel Einfühlungsvermögen und Fachkompetenz halfen die Referentinnen und Referenten, die gewählten Themen offen, respektvoll und praxisnah zu bearbeiten.
Miteinander in Bewegung
Als Ausgleich zur inhaltlichen Arbeit standen zahlreiche Kooperationsübungen und Spiele auf dem Programm – drinnen und draußen auf dem Sportgelände. Das gemeinsame Erleben stärkte den Teamgeist und sorgte für viel Freude.
Besondere Rituale: Weckmusik, Morgenimpuls und Abendmeditation
Ein Highlight war die kreative Auswahl der Weckmusik für den nächsten Morgen: Über Lautsprecher abgespielt, sorgte sie täglich für einen schwungvollen Start. Der anschließende Morgenimpuls bot wahlweise Yoga-Einheiten oder nachdenkliche Geschichten – ein ruhiger, bewusster Einstieg in den Tag. Den Abschluss bildete jeweils eine freiwillige Abendmeditation, die als stimmungsvoller, gemeinsamer Ausklang geschätzt wurde.
Fazit

Alles in allem waren die Tage der Orientierung für unsere 9. Klassen äußerst sinnvoll und gewinnbringend. Die Schülerinnen und Schüler lernten sich besser kennen, kamen in einen offenen Austausch und konnten in einem geschützten, außerschulischen Rahmen Herausforderungen ansprechen – und mitunter bereits Lösungen entwickeln. Diese Erfahrungen wirken weit über die Fahrt hinaus in den Schulalltag hinein und stärken die Klassengemeinschaft nachhaltig.
Vielen Dank an alle Beteiligten – insbesondere an die Referentinnen und Referenten sowie an das Team des Hauses der Begegnung St. Claret – für ihr Engagement und die wertvolle Begleitung.
Text und Fotos: Bianca Köpf




